Sammeln ist nicht so meins. Dennoch habe ich einige Sammlungen. Angefangene Sammlungen, die – unfreiwillig – schon nach dem ersten Erwerb abgeschlossen blieben. Zumindest in der Realität. Im Kopf sieht es anders aus. Betrachte ich das Sammlerstück – in Sekundenschnelle nur häufen sich zum Beispiel Tüten. Wundertüten aus aller Herren Länder… (zugegeben, ich sehe gerade auch das Plastiktütendebakel in den Meeren. Und bin froh, nur eine zu haben). Die Ein-Stück-Sammlung ist in gewisser Weise perfekt für kleine Wohnungen und für Träumerinnen. Zum Repräsentieren taugen sie wenig, zum Tauschen kaum, zum feierlichen Verschenken schon gar nicht. Oh, ich sehe gerade, dass diese frühe Tüte aus meiner Sammlung noch „Tasche“ heißt. Und artig angibt, aus welchem Kunststoff sie gefertigt wurde. Sie muss aus den 1960er Jahren sein, ich werde das gleich mal recherchieren…

Anke Nolte 22. September 2014
Tüte, äh Tasche ist sogar ein regionales Produkt – hergestellt in dem schönen Nachbarort Wesseling. Also fast p.c.
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