Mich vom „müssen“ verabschieden

Manche Einsichten lassen Jahre – ach was, Jahrzehnte – auf sich warten. So bin ich mit dem eisernen Gesetz „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ groß geworden. Ein strenger Leitfaden, der mich Disziplin gelehrt hat. Aber die Sache mit dem „erst mal“ etwas „müssen“, bevor ich etwas „darf“ hat auch eine Schattenseite. Denn es geht ja keineswegs immer nur darum, Vergnügen gegen Pflicht auszuspielen. Sondern auch darum, etwas Neues gegen tagtägliche Trampelpfade durchzusetzen, oder eben mal wieder nicht.

Es fällt schwer, um so mehr, als wir auch über Spatzen und Tauben sprechen, denn ein sicherer Auftrag verspricht immer ein Honorar, während neue Wege erst mal nur Möglichkeiten aufzeigen. Und es zeigt sich etwas, was ich bislang unterschätzt habe: es fällt mir viel leichter, einen Auftrag abzuarbeiten, als neue Ideen zu realisieren. Nicht, weil ich es nicht kann, sondern weil die dazu nötigen Schritte nicht immer sukzessiv und vor allem nicht immer gleich mit Arbeit in Verbindung gebracht werden können. Einen ganzen Vormittag zu telefonieren ist anstrengend, zeigt sich für mich als Freiberuflerin aber nicht als Plus auf dem Konto. Schon gar nicht sofort.

Und dann gibt es Situationen, die alles ändern. Seit mein Vater ein Pflegefall ist, führe ich ein anderes Leben. Neue Pflichten gelten und lassen sich mit den alten nicht immer unter einen Hut bringen. Und da gibt es diese erneute Erfahrung, dass das Leben endlich ist. Wenn ich jetzt keine Weichen neu stelle, könnte es beruflich zu spät werden. Dieser Unvermeidlichkeit nicht mit noch mehr Disziplin zu begegnen, sondern mit Loslassen, hat sogar etwas Beglückendes. Zumindest in der Theorie. Ob das bis in den Alltag reicht, wird sich zeigen.

Mehr als eine Couch

Eigentlich ein genialer Schachzug – Patient*innen einzuladen, sich auf eine Couch zu legen. Denn wenn es „ums Eingemachte“ geht, ist nichts kontraproduktiver, als ein Kopf on top, oder der Verstand im Anschlag. Nichts gegen Verstand. Aber Gefühle oder Stimmungen lassen sich fürs Erste nicht verstehen. Sie sind flüchtig wie Wolken. Und es geht zunächst darum, sie überhaupt erst mal zu bemerken. Nö. Die Aufgabe ist gar nicht so einfach. Mir selbst geht es bei der alltäglichen Frage, wie es mir geht fast immer so, dass ich es nicht weiß. Wäre ich ehrlich, würde ich knapp antworten „Autopilot“, was auf rheinländisch so viel heißt wie „normal“. Was dann keine Lüge wäre. Aber auch keine Antwort. Denn wie es mir geht, erfahre ich morgens oft nur auf der Yogamatte, der kleinen Schwester der Couch für noch kleinere Wohnungen. Und für die Yogamatte nehme ich mir eher selten Zeit.Ich bereite gerade ein Interview mit einem Psychoanalytiker vor und bin deshalb schon mal in die Welt der Analyse eingetaucht. Ich denke auch viel über indigene Traumsichtungen oder -deutungen nach. Denn es scheint, dass Träumen stets die Fähigkeit zugesprochen wurde, den einzelnen Menschen mit der Welt oder gar dem Universum zu verbinden. Träumen und Liegen nicht als „Freizeit“ oder gar „Nichtstun“ zu verstehen, sondern als eine andere Art zu denken. Und wer dann als ältere Frau auch noch die Beine hochlegt oder mit den Zehen wackelt, hat gleich noch was für die Gesundheit getan. Eigentlich toll, oder?

Lang machen

Der Hase im Viktoriapark ist so groß wie anderer Leute Schäferhund. Aber er ist viel kuscheliger und immer noch niedlich, auch wenn die Größe im ersten Moment wirklich erschreckt (mich zumindest…). Gestern auf dem Weg ins Büro habe ich ihn gesehen, und mich gefreut. Denn auch wenn ich einige Stapel auf dem Schreibtisch habe, ist Entspannung möglich (so für mich der Hase – und guckt er nicht auch richtig verschmitzt?). Euch allen ein schönes Wochenende!

Es geht um den Erhalt der „öffentlichen Wohnzimmer“

So zumindest sieht es laut Spiegel online Ingrid Hartges, die Verbandschefin für Hotels und Gastronomie. Es steht eine Erhöhung der Mehrwertsteuer im Raum. Das könnte zu einer neuerlichen Pleitewelle im Restaurantbetrieb führen.

Soweit ja. Ich bin für Restaurants. Aber ich störe mich an dem Begriff „öffentliche Wohnzimmer“, den sie wählt. Seit wann ist „öffentlich“ mit Eintritt verbunden? Wer wenig Geld hat, weiß, wie wenig willkommen man in der gastronomischen Öffentlichkeit ist, wenn man versucht, an einem regnerischen Abend einen Kaffee in einem Speiselokal zu ordern. Oder auch nur ein Glas Leitungswasser zum bestellten Essen zu verlangen. Die Restaurant-Öffentlichkeit strahlt tatsächlich Gastlichkeit aus und viele Straßen Berlins profitieren von den Lokalen. Aber das eigentliche Problem ist ein anderes: Es gibt in der Stadt viel zu wenig „öffentliche Wohnzimmer“. Also Orte, an denen wirklich jede*r willkommen ist. Im Sommer mögen es Parks sein und Badeseen. Aber lasst mal den Winter kommen. Oder Eimerweise Sommerregen.

Für mich als Kunsthistorikerinnen stehen ja immer wieder die Museen zur Diskussion. Weitgehend eintrittsfreie Häuser wie das sensationelle V&A in London (überhaupt die großen Londoner Museen) sind für mich die Bestätigung dafür, dass das geht. In Göttingen gibt es übrigens mittlerweile auch ein Haus, das es mit der Öffentlichkeit Ernst nimmt, und Obdachlose nicht sofort rausschmeisst: das Museum der Universität verändert sein Selbstverständnis hin zu einem solchen wirklich öffentlichen Ort. Also hingehen. Wer will bekommt im Museumscafé natürlich auch einen Kaffee mit Kuchen, Pommes oder sonst was. Gegen Geld. Wie üblich…

Neustart

Oder: wenn sich das Leben revidiert. Ich bin Anfang der 1990er Jahre nach Berlin gekommen. Nicht nur, um hier zu studieren. Sondern auch – und vielleicht vor allem – um meinen Eltern so weit wie möglich aus dem Weg zu gehen. Ich bin ein Einzelkind und hatte das Pech, in der Beziehung meiner Eltern die Schuldige für alles zu sein. Ein Mädchen auch noch, das ein Junge hätte sein sollen. Ein eher hässliches Kind. In der Pubertät haben wir uns endgültig entzweit. Versuche, danach wieder ins Gespräch zu kommen, fanden nicht einmal einen Anknüpfungspunkt.

Berlin lag mir anfangs so gar nicht. Mittlerweile kann ich mir kaum eine andere Heimatstadt vorstellen. Und jetzt wohnt mein Vater fünfhundert Meter von meiner Wohnung in einem Pflegeheim.

Er kann nicht mehr laufen. Insofern bleibt mir ein gewisser Schutz. Das Heim ist für mich fast „extraterrestial“ – wenn ich rein gehe, ist es für mich eine Zone außerhalb meiner Welt. Aber meine Träume sprechen eine andere Sprache. Ich bin in die Falle gegangen und liege im eigenen Blut.

Ja. Die Theatralik eigener Träume ist kaum zu überholen. Im Wachzustand versuche ich eine Überschreibung. Denn ich will nicht zurück in mein altes Leben als Tochter. Und sehe mich gerade vor einer neuen Aufstellung meines Alltags/Lebens. Ich sage mir, dass es hier auch Chancen geben wird. Und dass ich die Augen offen halten soll. Vielleicht gibt es für mich eine klarere Grenze der eigenen Belastung. Das zum Beispiel wäre ein Gewinn. Denn ohne familiäre Anbindung hatte ich oft kein Maß für meine Erschöpfung. Mit der aber muss ich jetzt anders haushalten. Wir werden sehen. Gestern dachte ich sogar kurz an einen Hund. Als wäre der zusammen mit einem Vater im Heim jetzt viel näher als ohne Vater im Heim. Schauen wir mal.

Um es nicht ganz zu vergessen:

Es ist Sommer. Und auch wer nicht viel Zeit hat, oder Ruhe: rausgehen, Freund*innen treffen, und ja: Regenspaziergänge sind auch toll. Lieblingsklamotte anziehen (und nicht im Schrank vergessen), Beeren gibt es gerade in Hülle und Fülle. Die sind auch einfach so lecker. Da muss kein aufwändiges Beiwerk drumrum. Kurz: Lasst es Euch gut gehen.

Moment vs. Dauer

Wenn ich sage, dass es eine Zeitreise war, mag der Begriff im ersten Moment verwirren. Weil wir bei dem Wort unwillkürlich an die Reise in eine andere Zeit denken, gerne an die Kindheit, wenn es sich um eine Reise in die Heimat handelt.

Aber es war ganz anders. Allein schon, weil ich mit der Bahn gefahren bin. Und ich mich bereits bei der Anreise wegen der Verspätung auf Dauer einstellen konnte. Haha. Nee. Soll gar kein schlechter Witz sein, sondern von dem allgemeinen Zeitverständnis berichten. Denn natürlich ist es blöd, zu spät zu kommen. Gerade, wenn eine/r einen Anschlusszug gebucht hat (aber wie schön, wenn der dann auch gehörig Verspätung hat…). Was mir auffiel: Wir sind auf Momente fokussiert. Und, um es noch einen Schritt weiter zu treiben: auf perfekte Momente.

Das war natürlich nur der Anfang. Ich hatte viel Gelegenheit, auf einer geriatrischen Station im Krankenhaus zu sitzen. Dort liegen – unserem Gesundheitssystem zum Spott – auch gesunde Menschen, die auf dem Weg sind zu sterben. Sie liegen da natürlich nicht „richtig“. Sie müssten von der Pflege versorgt werden. Die aber, überlastet wie sie ist, manchmal nicht alle gleich aufnehmen kann.

Den eleganten Bogen für einen Text zu schlagen, ist für mich gerade noch zu früh. Deshalb mag meine Beschreibung hier noch fahrig wirken. Dennoch hatte ich plötzlich den Eindruck, dass wir groß darin sind, perfekte Momente anzustreben und auch zu realisieren, aber eher schlecht darin, Dauer zu gestalten, geschweige denn, zu denken oder auszuhalten. Ein gelungener Alltag hat geschmeidig zu sein, da muss es reibungslos flutschen. Ein Termin folgt auf den nächsten, abends wird alles zufrieden abgehakt.

Was aber mit drei Stunden Wartezeit machen? Was mit endlosen Besuchen im Krankenhaus, wenn der Patient entkräftet schläft und der Mann im Nachbarbett vor Verzweiflung schreit? Was ist mit Schmerzen, die einen tagelang plagen, ohne dass eine Tablette Linderung verschafft? Was mit einer kaputten Warmwassertherme, die für nix in der Welt repariert, geschweige denn, ersetzt werden kann? Was mit schlaflosen Nächten? Was (und auch das kann plötzlich eine Herausforderung sein) mit einem ganzen freien Tag?

Wenn wir auf den Bildschirm schauen, sehen wir Momente. Geschenkt: Die Werbung verkauft nur so etwas. Aber natürlich können auch Filme eher Momente einfangen denn Dauer. Wer will schon tagelang im Kino sitzen. Insofern sind wir auf Momente gepolt. Ohne umgekehrt viel Gelegenheit zu haben, Dauer zu erfahren. Am ehesten vielleicht noch mit einem Haustier. Mit dem Erlernen von Etwas, sei es ein Instrument, eine Sprache oder sonst eine Fertigkeit. Schon die Fähigkeit ein langes Musikstück still sitzend in einem Konzertsaal zu hören, bröselt gewaltig. Konzerte in der Berliner Philharmonie schrumpfen seit Jahren. Es gibt mittlerweile häufig Abende, die gerade mal 85 Minuten dauern. Nicht mal eine Schul-Doppelstunde.

Was mir also durch den Kopf ging: Wir denken möglicherweise mehr in Momenten, denn in Dauer. Und das scheint mir ein dicker Fehler zu sein. Weil ein Leben auf Dauer angelegt ist. Nichts gegen perfekte Momente. Aber was ist mit dem Rest? Zeiten, die sich nicht in Momente konfektionieren lassen. Die durchlebt, im schlimmeren Fall durchgestanden werden müssen? Was denkt Ihr? Sehe ich zu schwarz und weiß? Oder übersehen wir die meiste Zeit tatsächlich etwas?

und wo ich gerade dabei bin…

Lieblingsbücher wieder aus dem Regal zu ziehen. Hier noch eins:

Anne Carson: Anthropologie des Wassers. Berlin 2014 (Original 1995)

„Wasser ist etwas, das du nicht halten kannst. Wie Männer. Ich habe es versucht. Vater, Bruder, Geliebter, wahre Freunde, hungrige Geister und Gott – alle haben sich meinen Händen entzogen, einer nach dem anderen. Vielleicht muss das so sein – weshalb Anthropologen Begegnung mit fremden Kulturen als <normale Gefahren> bezeichnen.“

Die kanadische Schriftstellerin Anne Carson ist für mich eine der größten Lese-Herausforderungen. Ich verstehe wenig. Bin aber nach jeder Lektüre euphorisch.

„Doch ich lernte damals das Wichtigste, was du über Demenz lernen kannst, nämlich, dass sie sich schleichend in der Gesundheit einnistet. Nirgends ein Tor, das plötzlich zuschlägt. Vater war von jeher verschlossen. Jetzt war die Welt in seinem Kopf ein sakraler Bereich, kein Zutritt, keinerlei Wegweiser. Vater war von jeher leicht jähzornig. Jetzt war jede seiner Stimmungen ein Mienenfeld, auf dem wir uns, wenn überhaupt, äußerst behutsam, mit ausgestreckter Hand, vorantasteten.“

Und so ein Absatz ist es, der mich staunen lässt, wie wenig Zufall im Wiederfinden der Bücher steckt. Jedes bietet sich an, wenn Not ist. Tatsächlich beginnt für meinen Vater das Sterben. Er zieht sich in eine Altersdemenz zurück. So plötzlich, dass ich es noch gar nicht fassen kann.

Noch mal nachgedacht…

Nein, so schlimm ist es nicht: ich lese keineswegs bloß noch „Klassiker“ über 100. Ich lese – aber auch das mag meinem Alter geschuldet sein – einige Bücher ein zweites oder sogar drittes Mal. Tatsächlich auch mit größtem Gewinn. Denn viele Bücher habe ich als junge Frau gemocht. Aber kaum verstanden. Wenn man denn überhaupt beim Lesen etwas „verstehen“ will. Gerade dunkle Bücher waren mir früher zunächst ein Trost. Was andere traurig fanden, fand ich erleichternd, weil endlich einmal irgendwo zu lesen stand, wie ich mich fühlte. Und das war meistens verloren. Der Roman „Malina“ von Ingeborg Bachmann hatte in dieser Hinsicht einen großen Eindruck auf mich gemacht. Neulich sprach mich eine Freundin auf das Buch an. Jetzt lese ich es zum zweiten Mal.

Ich erinnere mich, wie sehr es mich damals getröstet hat, was gleich auf den ersten Seiten zu lesen ist, wie nämlich der Ich-Erzählerin das „Heute“ nicht nur zerbröselt, sondern ganz und gar unmöglich ist.

„Denn Heute ist ein Wort, das nur Selbstmörder verwenden dürften, für alle anderen hat es schlechterdings keine Bedeutung…“ (S. 9)

Es folgt eine Beschreibung, die ich als Implosion des Augenblicks bezeichnen würde, die Ingeborg Bachmann im weiteren Text als „Angstanfall“ (als Bezeichnung der Ärzte) benennt.

„Wenn ich hingegen <heute> sage, fängt mein Atem unregelmäßig zu gehen an, diese Arhythmie setzt ein, (…) (die) mich disponiert macht, mich stigmatisiert, (…) zu ergreifend (ist).“ (ebd.)

Hier schließt sich die Skizze einer – wie sie auf Buchrücken oft so übersichtlich formuliert wird – „Dreiecksbeziehung“ an zwischen der Ich-Erzählerin, Malina und Ivan. Man könnte es auch in einem Buchrücken ähnlich reißerischen Jargon als „Bermudadreieck“ bezeichnen, in dem sich die Erzählerin bewegt, im Kreis, abgeschottet von allem, gleichzeitig höchst präsent in der Wahrnehmung kleinster Verschiebungen. Und mit einer schönen ironischen Selbstbeobachtung, denn auch in den Angstzuständen hat man schließlich seine Würde und kann, verloren wie man ist, trotzdem etwas Besseres sein:

„Aber Washington und Moskau und Berlin sind bloß vorlaute Orte, die versuchen, sich wichtig zu machen. In meinem Ungarngassenland nimmt niemand sie ernst oder man lächelt über solche Aufdringlichkeiten wie über die Kundgebungen ehrgeiziger Emporkömmlinge, sie können nie mehr hereinwirken in mein Leben, mit dem ich in ein anderes hineingelaufen bin…“ (S. 25)

Und dann kommt der Krieg. Der Liebeskrieg. Und es gibt weder Böse noch Gute. Auch wenn wir immer wieder in Fallen und Hinterhalte gelockt werden. Und vielleicht, als Leserinnen zumindest, denken mögen, „diese unmöglichen Männer“, aber es ist komplexer, verstörender, endlos und – von einzelnen Pausen abgesehen – unlösbar.

Wenn Ivan auch gewiss für mich erschaffen worden ist, so kann ich doch nie allein auf ihn Anspruch erheben. Denn er ist gekommen, um die Konsonanten wieder fest und fasslich zu machen, um die Vokale wieder zu öffnen, damit sie voll tönen, um mir die Worte wieder über die Lippen kommen zu lassen, um die ersten zerstörten Zusammenhänge wiederherzustellen (…) so werde ich kein Jota von ihm abweichen (…) – (…) weil Ivan mich zu heilen anfängt, kann es nicht mehr ganz schlimm sein auf Erden.“ (S. 29/30)

Wer das Buch kennt, weiß, dass es ganz schlimm ist und trotz/wegen Ivan auch so bleibt. Der letzte Satz des Romans beschließt das Grauen und eben auch das Dreieck mit der Feststellung:

„Es war Mord.“ (S. 356)

Ich bin noch zu weit am Anfang, um eine Rezension zu schreiben, außerdem gibt es davon wirklich schon genug. Wer mit verstörenden Selbstreflexionen, mit auswegslosen Situationen, großem Galgenhumor und einer brillanten Sprache etwas anfangen kann, sollte weiterlesen. Andere haben vielleicht Lust, ein altes Lieblingsbuch noch einmal hervorzukramen. Das lohnt sich nach meiner Erfahrung auf jeden Fall.

Sorry, ich habe mich in der Formatierung verheddert. Ich hoffe, der Text ist auch so verständlich….