Im Krater stehen

Es heißt, Perspektivwechsel seien die halbe Miete beim Bedenken von Problemen.

Sogar das Selbstbild wechselt mit anderen, ungewohnten Blickwinkeln. Ich hatte jedenfalls eine überraschend andere Selbstwahrnehmung, als ich am Samstag im Krater eines erloschenen Eifel-Vulkans stand.

Ich will damit nicht den Eindruck erwecken, ich sei mir ein Problem. Aber ich bin halt tagaus tagein mit meinem Erhalt beschäftigt… In einem ca. 10.000 Jahre alten Krater zu stehen, verschiebt die alltägliche Terminhetzerei bis zur Unkenntlichkeit. Was für eine – zumindest kurzfristige – Erleichterung!

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Wer die Welt erkennen will, sollte genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingeschaut. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit. Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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