ist vielleicht die größte Sehnsucht heutiger Menschen. Wir verstehen das „Andere“ in diesem Sinn als das „Eigene“, rechnen es unserer Identität an, unserem eigenen, unverwechselbaren Fingerabdruck.
Aber: Alles ist immer anders. Jeder, jede und jedes. Warum darauf „Eigenes“ bauen?
Deleuze weist darauf hin, dass wir, indem wir diese Unterscheidungen formulieren, unsere Identitäten schaffen. Nicht die Unterschiede selbst sind demnach Identität, sondern das Benennen des Unterschieds.
Identitäten zielen auf Hierarchien. Vielheit hingegen hat weder Zentrum noch Ursprung. In diesem Sinn: Ein frohes Neues Jahr!
