Longlist

Ich möchte den Herausgebern der Leseproben der Romane, die es dieses Jahr auf die Longlist des Deutschen Buchpreises geschafft haben (und die Jahre davor) herzlich danken, denn es ist ein ganz eigenes Spätsommervergnügen, in diese ausgewählten Bücher einmal kurz (d.h. für drei bis vier Seiten) reinzulesen. Ich bin weder ein Trüffelschwein noch eine Wahrsagerin. Ich habe leider auch immer weniger Leseerfahrung (die letzten Jahre bin ich kaum zum Lesen gekommen). Dennoch möchte ich meine Favorit*innen vorstellen.

Marco Dinić: Buch der Gesichter

Dmitrij Kapitelman: Russische Spezialitäten

Jina Khayyer: Im Herzen der Katze

Thomas Melle: Haus zur Sonne

Feridun Zaimoglu: Sohn ohne Vater

Ich hoffe, am Wochenende noch etwas zur der Auswahl schreiben zu können. Warum mir – oder was mir – besonders an diesen Texten gefallen hat. Vielleicht regt es Euch an, auch mal eine Leseprobe (in Buchhandlungen oder Bibliotheken liegen sie aus – kostenlos!) zu greifen, und Eure Lieblinge zu picken. Spass mach das auf jeden Fall.

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Wer die Welt erkennen will, sollte genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingeschaut. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit. Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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