Schöner Wohnen?

Gerade warte ich auf einen neuen Ess- und Arbeitstisch. Meine Wohnung ist klein, da muss so ein Möbel gleich mehrere Funktionen bedienen. Wie auch mein Bett Sofa und Schlafplatz in Einem ist. Die letzten 25 Jahre tat ein einfaches IKEA Modell seinen Dienst. Allerdings war dieser Tisch von Anfang an wackelig, ein Bein hielt nicht richtig. Ging aber dann ganz gut.

Einen neuen Tisch zu bestellen, war also nicht dringend notwendig. Dennoch habe ich mir was davon versprochen. Etwas mehr Eleganz im Alltag. Außerdem ist ein runder Tisch offener für die Wahl des Sitzplatzes. Ich kann jetzt leichter variieren. Und auch mal an der ehemaligen Schmalseite sitzen, um direkt aus meinen Fenstern in den Hof zu schauen.

Wie es tatsächlich mit dem neuen (Traum-) Tisch ist, werde ich natürlich erst in ein paar Tagen oder Wochen wissen. Mein schlechtes Gewissen fragt: Muss das denn wirklich sein? Und gerade weiß ich es nicht. Die Vermutung, dass eine schöne/schönere Wohnung die Stimmung hebt, bewahrheitet sich hoffentlich. Dass eine erste Veränderung dann zehn oder zwanzig nach sich zieht, befürchte ich im Geheimen. Vorsichtige Vorfreude spüre ich zumindest. Schauen wir mal…

Das Foto zeigt nicht meine Wohnung, sondern eine Galerie in Maastricht. Mein Tisch wird allenthalben auch rund sein.

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Wer die Welt erkennen will, sollte genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingeschaut. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit. Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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