Rückblick

Viele Stunden habe ich dieses Jahr in Museen gestanden, um zu fragen, wer kommt und warum

Während die Menschen wie Flut in die Häuser brandeten und die Fragebögen sich füllten

Mein freundlichstes Gesicht in die touristischen Gezeiten haltend

Zeit klebt in dir. Nie, dass sie einfach verrinnt. Tausend Gedanken zünden wie Feuerwerk im Schädel – lass fahren, lass ziehen, das hier taugt nicht für etwas Greifbares

Füttere keinen noch so kleinen Oger im Verborgenen deines Herzens.

Die Menschen treiben vorbei, manche haben eine Schnur fest in der Hand, oder ein Licht im Haar,

Und du kannst sehen, wie sie ihre Lebenswege gehen.

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Wer die Welt erkennen will, sollte genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingeschaut. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit. Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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