Nach dem Fieber

Eigentlich war es eine Woche Urlaub. Aber es fügte sich nun mal so, dass es eine Woche Fieber wurde.

In der Mitte der Woche hatte ich einen großen Traum vom eigenen Sterben.

Jetzt fühle ich mich wie ans Ufer geschwemmt nach einem Schiffsbruch.

„Du musst dein Leben ändern!“

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Wer die Welt erkennen will, sollte genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingeschaut. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit. Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

Comments 5

  1. Avatar von Stephanie Jaeckel

    Stephanie Jaeckel 22. Dezember 2024

    Ich verstehe gut, was Du meinst. Ich muss natürlich gar nichts. Aber dieser Satz ist eine Zitat aus einem sehr schönen Gedicht von Rilke, in dem es darum geht, etwas Großes (in dem Fall ist es antike Kunst) zu sehen, und zu verstehen, dass man, um diese Größe nicht mehr zu vergessen, etwas im eigenen Leben ändern sollte. Nun war mein Traum keine große Kunst. Es war eher eine Art Wecker. Denn ich bin nicht mehr jung. Und das Leben ist für mich bald vorbei. Da wäre eine Veränderung im Alltagsdasein eventuell eine Chance, „wacher“ zu sein, dankbarer. So versuche ich das anzugehen.

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