Träumen

Eindrückliche Träume sind entweder die ganz rätselhaften oder die, die eine Wunscherfüllung oder eine Art Lösung liefern. Heute Nacht gab es eine Überraschung für mich. Keine Lösung, dafür ist es zu spät, aber vielleicht ein Happy End, wenn auch ein eben „nur“ geträumtes:

In diesem Traum nämlich betrachte ich mit meinem Vater ein Bild. Zu sehen sind Bäume, es scheint ein Waldbild zu sein, die Bäume stehen dicht. Wir haben das Bild vor uns liegen, betrachten es, und unterhalten uns dabei. Uns kommen viele Ideen, gleichzeitig sprechen wir über unser Leben, unseren Alltag. So ist das also, denke ich, so hätte ein Verständnis für meine Arbeit bei meinen Eltern entstehen können. Mir ist im Traum schon klar, dass ich träume. Gleichzeitig erfüllt mich eine Dankbarkeit. Weil zumindest die Möglichkeit einer Annäherung für mich sichtbar geworden ist. Denn mein Vater ist ja gestorben, d.h. es wird ein solches Gespräch zwischen uns nicht mehr geben. Aber ich bin tatsächlich auf eine Art versöhnt, dass wir es zumindest in meinem Traum geführt haben.

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Wer die Welt erkennen will, sollte genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingeschaut. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit. Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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