Wenn nicht mehr viel geht: etwas Neues anfangen. Wenn ich zurück blicke, habe ich oft zu diesem Strohhalm gegriffen. Und auch, wenn ich längst kein Allroundgenie geworden bin: hier und da mal reingeschnuppert zu haben, war nie verkehrt. Seit letztem Jahr bin ich Senioren-Balerina. Nein: Spitzentanz wird nicht mehr drin sein. Aber ich lerne Haltung, wo ich in den letzten Wintermonaten lieber formlos auf dem Sofa gelegen hätte.
Jetzt aber bin ich einem alten Traum auf der Spur: Fotografieren. Ich habe immer mal wieder intensive Zeiten gehabt. Dann alles wieder schleifen lassen und von vorne. Was ich nie gemacht habe: irgendetwas zu lernen. Das war, wenn man so will, alles doch eher „freihändig“. Eben auch, weil ich den Zufall liebe. Und eben auch darauf setze. Vielleicht ist diese alte Liebe doch größer und hätte ein bisschen mehr Engagement verdient. Mal sehen. In den Fingern juckt es mich zumindest…

Verwandlerin 15. Februar 2024
Klingt beides super: Ballett und Fotografie!
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