Wenn das mal immer so schnell ginge!

Da habe ich mich gerade bei WordPress gemeldet, dass ich nicht mehr auf meine Seite komme. Kaum ist die Beschwerde weg, geht es schon wieder. Wie schön. Doch weil ich mir nicht sicher bin, ob das Technikwunder bis heute Abend hält, schnell einen Berlin-Tip hier aus dem Büro. Uralt, aber trotzdem aktuell wie nix:

Lunchkonzerte in der Berliner Philharmonie.

Die gibt es tatsächlich schon eine gefühlte Ewigkeit. Anders als in der Ewigkeit finden sie aber heute mittwochs statt und nicht mehr dienstags. Der Einlass ist um 12:00. Mit der Musik geht es los um 13:00. Aber obacht! Es kommen viele. Erst um 13:00 zu kommen, kann also zu spät sein.

Die Idee ist so einfach wie genial. Es gibt Musik für umme – allerdings sind Spenden erwünscht (aktuell für UNICEF). Beim Hören kann gegessen werden (viele essen aber vorher – wer kann beim Kauen schon genau hinhören???) Die Preise für die angebotenen Gerichte liegen bei 10 Euro. Kinder sind gerne gesehen, sollten es aber schaffen 40 bis 45 Minuten still zu sein. Rumlaufen ist erlaubt. Für Menschen, die nicht mehr gut stehen können, gibt es ein paar Stuhlreihen. Ansonsten wird auf dem Boden gesessen. Oder rumgelaufen (was auch mal eine irre Erfahrung ist). Stehen geht natürlich auch.

Und was ist so toll an den Konzerten? Es gibt Musik mit Tageslicht! Es gibt Musik mitten im Alltag. Es spielen viele junge Leute, die man zum ersten Mal hören kann (natürlich kommen auch alte Hasen, aber da ist es meist besonders voll). Es gibt schöne und noch schönere Programme, und gerade so, dass alles noch in die Ohren passt und einen beschwingt zur Arbeit (oder nach Hause) zurück kehren lässt. Man kann, wenn man will, neue (musikinteressierte) Leute kennenlernen. Man kann danach gleich noch rüber ins Museum gehen oder im Tiergarten spazieren.

Was soll ich sagen? Probiert es aus, wenn Ihr in Berlin seid!

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Wer die Welt erkennen will, sollte genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingeschaut. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit. Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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