Ein Buch, wie ich lange keins gelesen habe:

„Unser Leben“ von Stefan Schütz, erschienen im wundervollen Verlag Mattes & Seitz. Ein unglaublich sperriges Lese- ja jetzt aber echt -abenteuer, mit täglich fortgesetzten Bewegungen durch Denk-, Vergangenheits- und Wirklichkeitsräume, die bis in die Paranoia ausgreifen. Ein Kammerspiel zwischen Greis und Greisin, wörtlich, ein Theater des ausgehenden Lebens ohne Licht am Ende des Tunnels. Gerade mal 124 Seiten, an denen ich seit Montag lese. Mit etwas, was sich mit Gewinn nur sehr schmalspurig beschreiben lässt. Nicht konsumierbar. Es fährt einem in die Knochen.

 

Die ausführliche Rezension hoffentlich bald bei: http://www.tell-review.de

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Wer die Welt erkennen will, sollte genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingeschaut. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit. Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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