Hoffnungsvorrat

las ich gestern auf den ersten Seiten von Terézia Moras Poetikvorlesung „Nicht sterben“. Hoffnungsvorrat sei nötig, sagt sie darin, um überhaupt mit dem Schreiben zu beginnen. Denn am Anfang ist so gut wie nichts klar, eher vage und schwer auszuhalten. Hoffnungsvorrat, schreibt sie weiter, habe sie möglicherweise bei Alexander Kluge gelesen, und ich denke, das ist es ja auch, was wir zum Weiterleben brauchen, einen Hoffnungsvorrat, um nicht auf der Stelle zu sterben.

Filed under: Allgemein
Avatar von Unbekannt

von

Wer die Welt erkennen will, sollte genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingeschaut. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit. Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

Comment 1

Hinterlasse einen Kommentar