Das war wieder so ein Nachmittag, der sich endlos dehnte. Und mir Hasenbeine machte. Ein paar Haken um den Block schlagen und unversehens in einem ausgestorbenen Hof landen. Der Hof grenzt an die Schöneberger Hauptstraße. Ein Schritt nur durch die Einfahrt und ich fühlte mich wie hinter Spiegeln. Nein, kein Kaninchen kam daher. Auch blieb ich auf Normalgröße. Aber plötzlich schien vieles anders. Eine tanzende Zigarettenformation im Niemandsland? – Die Auflösung war eher enttäuschend: Kunst. Aber trotzdem ein schöner Moment. Und der Nachmittag vor dem Spiegel war gnädig in den Abend geglitten.

papiertänzerin 22. Mai 2015
… kleines wunderland im alltag, da können sich auch hasenbeine in wurzeln verwandeln…
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