Wahrscheinlich ist es piepegal, aller Medienschelte zum Trotz, ob man mit einem Fernseher lebt (respektive mehreren) oder ohne. Dennoch habe ich ein ganz anderes Lebensgefühl, sobald ich in Wohnungen komme, in denen die Flimmerkiste (auch schon ein aussterbendes Wort?) läuft. Ich selbst habe mich vor 20 Jahren vom Fernseher getrennt. Eher umspektakulär, ich habe ihn verschenkt. Heute sind mir die Dinger meist zu laut. Das heißt, mich stört weniger das Bild als das Geräusch – oder wie sagt man zu schlechtem Deutsch untermalt mit noch schlechterer Musik? Die Sendeformate haben mich dabei längst überholt. Was mir wie Werbung für eine Show vorkommt, ist die Show selbst! Dabei, ein gemütlicher Abend mit Fernsehteller (ausgestorbenes Abendessen?) – das hatte doch was. Und gemeinsam gucken erst recht. Aber das geht ja auch in der Kneipe nebenan. Zumindest wenn Fußball dran ist. Und den gibt es zum Glück noch weitgehend ohne musikalische Untermalung.,,

aquasdemarco 20. Mai 2015
?..aber mit brummenden Smartphone…und den schnellen Blick drau, wenn unser Gegenüber die Toilette aufsucht.
Womöglich ist es auch nicht die Blase die drückt, sondern die Neugier auf neue Nachrichten:-)
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Stephanie Jaeckel 20. Mai 2015
😉 also, was mein handy angeht: das schläft die meiste zeit. oder liegt im apparate-koma. insofern auch da eher ohne.
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