Was ist (gute) Kunst? Ich möchte – oha! hier zögere ich zwischen gerne und lieber gar nicht – wissen, wie viele diese Drehtür schon passiert haben. Ich bin qua Studium öfters durch. Mit eigenen Antworten, zu mehreren, euphorisiert, verunsichert, mit dem Wunsch, die vermaledeite Tür zuzuschlagen (aber schlagen Sie mal eine Drehtür zu), mit Drehschwindel, den Ein- und Ausgang verwechselnd. Mal führte die Frage in den Himmel, oft genug in weite Einöden. Was ist (gute) Kunst? Eine Frage, die ich = ich? beantworten kann – oder gar sollte? Vielleicht sind Fragen nur Wege, auf denen gute Gespräche möglich sind. Dann aber ist die Frage nach der Kunst eine tolle Frage: Sie verspricht endlose Wanderungen.

papiertänzerin 10. Februar 2015
… da antworte ich mit Rilke: «Habe Geduld gegen alles Ungelöste in deinem Herzen und versuche, die Fragen selbst lieb zu haben. Lebe jetzt die Fragen! Vielleicht lebst Du dann eines neuen Tages, ohne es zu merken, in die Antwort hinein.» Viel Freude beim Wandern!
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Stephanie Jaeckel 10. Februar 2015
Ohjeh! Das Thema Geduld könnte ich wochenlang durchklunkern. Da hast Du voll ins Schwarze getroffen. Aber es ging mir auch um diese Merkwürdigkeit, dass einmal gefundene Antworten oft wieder (durch die Drehtür) verschwinden und man erneut mit der Frage alleine ist, durch sie durch muss, etc. Und hops! ist wieder Geduld gefragt…
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papiertänzerin 10. Februar 2015
… also Rilke war da vielleicht auch schon ein Stückchen weiter als ich;-) Sind das wirklich erneut die gleichen Fragen oder erscheint es nur so? Vielleicht werden die Fragen jedes Mal ein bisschen weiter, runder und die Antworten auch…?
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