wer weiß, vielleicht hilft es ja, mit der winterlichen Dunkelheit Freundschaft zu schließen? An sich hat der Dezemberhimmel durchaus einige Highlights zu bieten: Heute zum Beispiel tanzte der Mond einen Schleiertanz mit den Wolken. Aber was soll ich sagen: Es war gerade einmal fünf Uhr (nachmittags)! Doch wie küsst man eine Nacht? Oder reichen vielleicht schon kleine Liebesbriefchen? Und dann? Auf die Fensterbank legen? Auf ein Hochhaus steigen? Einen Nachttraum starten? Hatte nicht neulich jemand eine Himmelsleiter?
Die roten Lippen gibt es übrigens noch – hätte ich mir eigentlich denken können, dass die nicht weg sind: das ist Kunst. Verschwunden dagegen sind die prächtigen Leuchten, von denen immer eine so tat, als sei sie der dicke volle Mond. Nachzusehen auf den Satellitenfotos von Google, Place des Arts, Montreal.

papiertänzerin 5. Dezember 2014
… du darfst dir meine Himmelsleiter gern ausleihen, um die Nacht zu küssen oder den Mond zu umarmen;-). Ist aber vielleicht windig dort oben, daher mein Vorschlag: Eintauchen in die Dunkelheit, leise werden, tastend Stille und Unsichtbarsein geniessen…
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Stephanie Jaeckel 5. Dezember 2014
oh je! das mit meinem schnupfen! daran habe ich gar nicht gedacht. dann doch lieber unter die decken kuscheln und die augen schließen. vielleicht kommen frau nacht und herr mond ja im Traum vorbei…
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