Novembertrost (auch in anderen Monaten hervorzuholen):

„Wenn Menschen es schwer haben, dann nicht, weil ihnen eine Misere zuvorgekommen ist, sondern weil sie sich bereiterklären, beim Mangel in die Schule zu gehen.“ So zu lesen in dem Aufsatz von Peter Sloterdijk „Versuch über das Leben der Künstler“ (ein Text für Sigar Polke von 1992). – Ansonsten, wer dachte, die Musik von Frédéric Chopin zu kennen, mag sich gestern Abend die Ohren gerieben haben: Was für eine Wucht! Was für eine Kühnheit! Welches Vergnügen! Herzlichen Dank, Michael Abramovich.

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Wer die Welt erkennen will, sollte genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingeschaut. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit. Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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