Er malte für den König – meist über Wochen, an einem Bild. Sie sagte einmal, „ich bin nicht Cézanne“. Sie trank zu viel, wie ihr Vater. Beide suchten in ihren Leben nach Kunst. Von Jean Baptiste Chardin sind ca. 200 Gemälde überliefert. Doch ist Vorsicht geboten, denn er kopierte sich gerne selbst. Joan Mitchell gilt als Vertreterin des Abstrakten Expressionismus. Beide malten die meiste Zeit in Paris. Cézanne sagte über Chardin: „Seine Malerei ist einzigartig. Er setzt die Farben nacheinander auf die Leinwand, fast ohne sie zu vermischen.“ Joan Mitchell beobachtete die Lichtverhältnisse: „Wenn es mit Tageslicht läuft“, so sagt sie in einem Interview, „dann geht alles.“ – Zu gerne würde ich einmal ihre Bilder nebeneinander sehen.
